Drei Silbermedaillen für den Nachwuchs – Sachsen-Anhalt bei der Junioren- und U23-WM in Halifax vertreten
Mit starken Leistungen präsentierte sich die deutsche Nachwuchs-Nationalmannschaft bei den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften im Kanu-Rennsport vom 1. bis 5. Juli 2026 auf dem traditionsreichen Lake Banook im kanadischen Halifax. Insgesamt 39 Athletinnen und Athleten vertraten die Farben des Deutschen Kanu-Verbandes und stellten sich der internationalen Konkurrenz aus 54 Nationen.
Mit dabei waren auch zwei Nachwuchstalente aus Sachsen-Anhalt. Femke Rupf ging bei den Juniorinnen sowohl im K1 über 200 Meter als auch im K4 über 500 Meter an den Start. Pepe Schröter vertrat die deutschen Farben im K4 über 500 Meter der Junioren. Beide hatten sich über starke Leistungen in der nationalen Qualifikation für den Saisonhöhepunkt empfohlen.
Auf der schnellen Regattastrecke am Lake Banook zeigten beide Athleten ihr Können und trugen zu einem erfolgreichen Abschneiden der deutschen Mannschaft bei. Besonders in den Mannschaftsbooten überzeugte das deutsche Team mit geschlossenen und kämpferischen Leistungen gegen die internationale Konkurrenz.
Am Ende der Weltmeisterschaften durfte sich Sachsen-Anhalt über drei Silbermedaillen freuen. Auch wenn der ganz große Wurf in Form eines Weltmeistertitels ausblieb, unterstrichen die Ergebnisse das hohe Leistungsniveau des deutschen Nachwuchses und die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in den Vereinen und dem Landesverband.
Für die beiden Starter aus Sachsen-Anhalt war die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ein weiterer wichtiger Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. Die internationalen Erfahrungen auf höchstem Nachwuchsniveau bilden eine wertvolle Grundlage für die kommenden Aufgaben – zunächst bei den nationalen Meisterschaften und perspektivisch auf dem Weg in den Elitebereich.
Mit den gezeigten Leistungen können Femke Rupf und Pepe Schröter sowie das gesamte deutsche Team optimistisch auf die nächsten internationalen Herausforderungen blicken. Die Junioren- und U23-Weltmeisterschaften in Halifax haben einmal mehr gezeigt, dass der deutsche Kanu-Rennsport über eine leistungsstarke und ambitionierte Nachwuchsgeneration verfügt.